SMILE Pro

Die besonders sanfte Laserbehandlung ...

Markus Maier

Makuladegeneration

Das zentrale Sehen schützen. Früh erkennen. Gezielt behandeln.

Dr. Luise Weitzdörfer

Kurz erklärt

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine der häufigsten Ursachen für Sehverlust im Alter. Sie betrifft die Makula – den zentralen Bereich der Netzhaut, der für scharfes Sehen, Lesen und das Erkennen von Gesichtern verantwortlich ist. Früh erkannt, lässt sich das Fortschreiten wirkungsvoll verlangsamen.

So funktioniert es

Bei der feuchten AMD – der behandlungsbedürftigsten Form – wachsen krankhafte Blutgefäße unter der Netzhaut, die Flüssigkeit und Blut austreten lassen. Mit intravitrealen Injektionen (sogenannten Anti-VEGF-Spritzen direkt in den Glaskörper) lässt sich dieses Wachstum gezielt hemmen. Die Behandlung ist ambulant, gut verträglich und kann das zentrale Sehen bei rechtzeitiger Therapie erhalten oder sogar verbessern.

Warum AMD-Behandlung bei VISUS ONE

Modernste Diagnostik

Mit hochauflösender OCT-Bildgebung erkennen wir kleinste Veränderungen der Netzhaut – lange bevor Sehverluste spürbar werden.

Anti-VEGF – wirksam und bewährt

Intravitreale Injektionen hemmen das Wachstum krankhafter Gefäße gezielt und sind die wirksamste Therapie bei feuchter AMD.

Ambulant und schonend

Die Injektionsbehandlung dauert nur wenige Minuten, erfolgt unter örtlicher Betäubung und erfordert keinen stationären Aufenthalt.

Langfristige Betreuung

AMD ist eine chronische Erkrankung. Wir begleiten Sie dauerhaft mit regelmäßigen Kontrollen und passen die Therapie individuell an.

Ihr Behandlungsablauf

Phase 1: Diagnostik

Mit einer hochauflösenden OCT-Aufnahme (Optische Kohärenztomographie) untersuchen wir die Netzhautschichten präzise auf Flüssigkeit, Drusen und strukturelle Veränderungen.

Ergänzend werden Sehschärfe, Kontrastsehen und – bei Bedarf – eine Fluoreszenzangiographie durchgeführt, um krankhafte Gefäßneubildungen sichtbar zu machen.

Auf Basis der Befunde erklären wir Ihnen verständlich, welche Form der AMD vorliegt und welche Behandlung wir empfehlen.

Phase 2: Behandlung

Die Anti-VEGF-Injektion wird nach gründlicher Desinfektion und lokaler Betäubung direkt in den Glaskörper des Auges gegeben – der Eingriff dauert nur wenige Minuten.

Das Medikament hemmt das Wachstum krankhafter Blutgefäße und reduziert die Flüssigkeitsansammlung unter der Netzhaut.

Nach einer kurzen Nachbeobachtungszeit verlassen Sie unsere Klinik. Die Behandlung wird je nach Verlauf regelmäßig wiederholt.

Phase 3: Nachsorge

In den ersten Tagen nach der Injektion sollten Sie das Auge nicht reiben und auf Schwimmbad sowie Wasserspritzer verzichten.

Regelmäßige OCT-Kontrollen – meist alle vier bis zwölf Wochen – zeigen, ob die Behandlung wirkt und wann die nächste Injektion sinnvoll ist.

Bei der trockenen AMD empfehlen wir Ihnen ergänzend evidenzbasierte Nahrungsergänzungsmittel (AREDS2-Formel) und besprechen mit Ihnen wichtige Lebensstilfaktoren.

Ambulant behandelt – schnell zurück im Alltag

Nach einer Anti-VEGF-Injektion können die meisten Patientinnen und Patienten bereits am nächsten Tag ihrem gewohnten Alltag nachgehen. Eine leichte Rötung oder das Gefühl eines Fremdkörpers im Auge ist normal und klingt innerhalb weniger Tage ab. Der Behandlungserfolg zeigt sich oft nach wenigen Wochen in der Kontrolluntersuchung.

Mögliche Risiken

Vorübergehende Rötung

Eine leichte Bindehautrötung nach der Injektion ist häufig und harmlos – sie klingt innerhalb weniger Tage von selbst ab.

Infektion sehr selten

Eine Infektion des Auges (Endophthalmitis) ist eine sehr seltene, aber ernste Komplikation. Strenge Hygiene und Nachsorge minimieren dieses Risiko erheblich.

Erkrankung nicht heilbar

AMD kann nicht geheilt, aber sehr gut verlangsamt werden. Bei der trockenen Form gibt es derzeit keine spezifische Therapie – Früherkennung ist entscheidend.

Wiederholungsbehandlung nötig

Die Anti-VEGF-Therapie erfordert regelmäßige Injektionen. Das Behandlungsintervall wird individuell angepasst und im Verlauf oft gestreckt.

Dr. Luise Weitzdörfer

Kosten der Behandlung

Bei medizinischer Notwendigkeit übernehmen gesetzliche Krankenkassen in der Regel die Kosten für Diagnostik und Anti-VEGF-Behandlung der feuchten AMD. Für Selbstzahler und Privatversicherte beraten wir Sie gerne individuell. Wir klären gemeinsam mit Ihnen, welche Leistungen erstattet werden.

290 €

Dr. Luise Weitzdörfer

Ophthalmologin bei VISUS ONE

Häufige Fragen

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine Erkrankung der Netzhautmitte – der Makula – die für scharfes, zentrales Sehen zuständig ist. Im Verlauf entstehen Ablagerungen (Drusen) und – bei der feuchten Form – krankhafte Blutgefäße, die Flüssigkeit in die Netzhaut einleiten. Das führt zu verschwommenem oder verzerrtem Sehen im Zentrum des Blickfelds. AMD tritt meist ab dem 50. Lebensjahr auf und ist eine der häufigsten Ursachen für Sehverlust im Alter.

Die trockene AMD ist die häufigere Form und schreitet langsamer voran. Sie ist durch Ablagerungen unter der Netzhaut (Drusen) und einen schleichenden Rückgang der Sehzellen gekennzeichnet. Derzeit gibt es keine spezifische Therapie – Früherkennung, Ernährung und spezielle Nahrungsergänzungsmittel (AREDS2) können das Fortschreiten verlangsamen. Die feuchte AMD entwickelt sich schneller und ist durch krankhafte Blutgefäße unter der Netzhaut gekennzeichnet. Sie ist mit Anti-VEGF-Injektionen sehr gut behandelbar – besonders bei früher Diagnose.

Anti-VEGF-Medikamente (z. B. Aflibercept, Ranibizumab, Faricimab) hemmen den Wachstumsfaktor VEGF, der für die Bildung krankhafter Blutgefäße verantwortlich ist. Die Injektion wird direkt in den Glaskörper des Auges gegeben – nach gründlicher Desinfektion und unter örtlicher Betäubung. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten und ist in der Regel gut verträglich. Je nach Verlauf wird die Behandlung alle vier bis zwölf Wochen wiederholt.

Typische Frühzeichen sind verschwommenes oder verzerrtes Sehen in der Mitte des Blickfelds, das Erscheinen gerader Linien als wellig oder gebogen (z. B. Türrahmen, Schriften) sowie blinde oder graue Flecken im zentralen Sehbereich. Ein einfacher Selbsttest ist das Amsler-Gitter. Wichtig: Im Frühstadium verursacht AMD oft keine Beschwerden. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen ab 50 sind daher sehr empfehlenswert.

Für gesetzlich Versicherte übernehmen die Krankenkassen bei medizinischer Notwendigkeit in der Regel sowohl die Diagnostik als auch die Anti-VEGF-Behandlung der feuchten AMD vollständig. Für Privatversicherte und Selbstzahler beginnen die Kosten für Diagnostik ab 290 €. Die Kosten für Injektionsbehandlungen klären wir individuell mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch.

AMD ist derzeit nicht heilbar. Die feuchte AMD lässt sich jedoch mit Anti-VEGF-Injektionen sehr gut kontrollieren – das Fortschreiten wird verlangsamt, in vielen Fällen kann das Sehvermögen sogar verbessert werden. Für die trockene AMD gibt es derzeit keine zugelassene Standardtherapie; spezielle Nahrungsergänzungsmittel (AREDS2-Formel) können das Risiko einer Verschlechterung reduzieren. Entscheidend ist: Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto mehr Sehkraft lässt sich langfristig erhalten.

In der Anfangsphase der Anti-VEGF-Therapie werden in der Regel drei Injektionen im monatlichen Abstand durchgeführt (Ladephase). Danach wird das Behandlungsintervall individuell angepasst – je nach Ansprechen der Therapie und OCT-Befund alle vier bis zwölf Wochen. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind dauerhaft notwendig, um den Behandlungserfolg zu sichern und frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können.