Kurz erklärt
Keratokonus ist eine fortschreitende Erkrankung der Hornhaut, bei der sich diese kegelförmig vorwölbt und ausdünnt. Das führt zu zunehmendem Sehverlust, Blendempfindlichkeit und verzerrtem Sehen – oft schon im Jugend- oder jungen Erwachsenenalter. Das Wichtigste: Früh erkannt und behandelt, lässt sich das Fortschreiten effektiv stoppen.
So funktioniert es
Die Kollagenvernetzung (Corneal Cross-Linking, CXL) ist der Goldstandard zur Behandlung des Keratokonus. Dabei werden spezielle Riboflavin-Augentropfen auf die Hornhaut aufgetragen und anschließend mit UV-A-Licht bestrahlt. Dieser Prozess vernetzt die Kollagenfasern der Hornhaut und macht sie deutlich widerstandsfähiger – das Fortschreiten der Erkrankung wird gestoppt oder erheblich verlangsamt.
Warum Keratokonus-Behandlung bei VISUS ONE
Fortschreiten stoppen
Die Kollagenvernetzung ist das einzige Verfahren, das das Fortschreiten des Keratokonus nachweislich aufhalten kann – frühzeitig angewandt.
Schonend und bewährt
Cross-Linking ist seit über zwei Jahrzehnten klinisch etabliert und gilt als sicheres, gut verträgliches Verfahren mit hoher Erfolgsrate.
Ambulant in einer Sitzung
Der Eingriff dauert pro Auge etwa 60 bis 90 Minuten und erfolgt ambulant unter örtlicher Betäubung – ohne stationären Aufenthalt.
Hornhauttransplantation verhindern
Wer frühzeitig behandelt, kann in den meisten Fällen eine Hornhauttransplantation dauerhaft vermeiden.
Warum Keratokonus-Behandlung bei VISUS ONE
Fortschreiten stoppen
Die Kollagenvernetzung ist das einzige Verfahren, das das Fortschreiten des Keratokonus nachweislich aufhalten kann – frühzeitig angewandt.
Schonend und bewährt
Cross-Linking ist seit über zwei Jahrzehnten klinisch etabliert und gilt als sicheres, gut verträgliches Verfahren mit hoher Erfolgsrate.
Ambulant in einer Sitzung
Der Eingriff dauert pro Auge etwa 60 bis 90 Minuten und erfolgt ambulant unter örtlicher Betäubung – ohne stationären Aufenthalt.
Hornhauttransplantation verhindern
Wer frühzeitig behandelt, kann in den meisten Fällen eine Hornhauttransplantation dauerhaft vermeiden.
Dr. Luise Weitzdörfer
Ophthalmologin bei VISUS ONE
Ihr Behandlungsablauf
Phase 1: Vorbereitung
In der Voruntersuchung erstellen wir eine detaillierte Hornhauttopographie und -tomographie, um die genaue Form, Dicke und das Progressionsstadium Ihres Keratokonus zu bestimmen.
Tragen Sie am Behandlungstag keine Kontaktlinsen und schminken Sie die Augenpartie nicht. Planen Sie die Anreise ohne eigenes Fahrzeug.
Unmittelbar vor dem Eingriff betäuben wir Ihr Auge mit Augentropfen und tragen das Riboflavin auf – die lichtaktivierbare Substanz, die die Vernetzung ermöglicht.
Phase 2: Vernetzung
Das Riboflavin wird über etwa 30 Minuten regelmäßig auf die Hornhautoberfläche aufgetragen, damit es tief in das Hornhautgewebe eindringen kann.
Anschließend wird die Hornhaut für weitere 30 Minuten mit kalibriertem UV-A-Licht bestrahlt – das löst die chemische Vernetzungsreaktion im Kollagengerüst aus.
Nach Abschluss der Behandlung wird eine therapeutische Kontaktlinse als Schutzverband eingesetzt, die nach wenigen Tagen in einer Kontrolluntersuchung entfernt wird.
Phase 3: Nachsorge
Verwenden Sie die verordneten Augentropfen (antibiotisch und entzündungshemmend) konsequent und regelmäßig für die ersten Wochen nach dem Eingriff.
Vermeiden Sie in den ersten Wochen Reiben der Augen, Schwimmbad und intensive körperliche Belastung – die Hornhaut braucht Zeit zur Heilung.
Regelmäßige Kontrolluntersuchungen mit Hornhauttopographie zeigen, ob die Vernetzung erfolgreich war und die Progression gestoppt ist.
Wenige Tage Erholung – langfristige Stabilität
In den ersten Tagen nach dem Eingriff kann das Sehen vorübergehend unschärfer werden – das ist normal und klingt ab. Die Hornhaut braucht einige Wochen zur vollständigen Heilung. Die Stabilisierung der Hornhautform zeigt sich in Kontrolluntersuchungen typischerweise nach drei bis sechs Monaten.
Ihr Behandlungsablauf
Phase 1: Vorbereitung
In der Voruntersuchung erstellen wir eine detaillierte Hornhauttopographie und -tomographie, um die genaue Form, Dicke und das Progressionsstadium Ihres Keratokonus zu bestimmen.
Tragen Sie am Behandlungstag keine Kontaktlinsen und schminken Sie die Augenpartie nicht. Planen Sie die Anreise ohne eigenes Fahrzeug.
Unmittelbar vor dem Eingriff betäuben wir Ihr Auge mit Augentropfen und tragen das Riboflavin auf – die lichtaktivierbare Substanz, die die Vernetzung ermöglicht.
Phase 2: Vernetzung
Das Riboflavin wird über etwa 30 Minuten regelmäßig auf die Hornhautoberfläche aufgetragen, damit es tief in das Hornhautgewebe eindringen kann.
Anschließend wird die Hornhaut für weitere 30 Minuten mit kalibriertem UV-A-Licht bestrahlt – das löst die chemische Vernetzungsreaktion im Kollagengerüst aus.
Nach Abschluss der Behandlung wird eine therapeutische Kontaktlinse als Schutzverband eingesetzt, die nach wenigen Tagen in einer Kontrolluntersuchung entfernt wird.
Phase 3: Nachsorge
Verwenden Sie die verordneten Augentropfen (antibiotisch und entzündungshemmend) konsequent und regelmäßig für die ersten Wochen nach dem Eingriff.
Vermeiden Sie in den ersten Wochen Reiben der Augen, Schwimmbad und intensive körperliche Belastung – die Hornhaut braucht Zeit zur Heilung.
Regelmäßige Kontrolluntersuchungen mit Hornhauttopographie zeigen, ob die Vernetzung erfolgreich war und die Progression gestoppt ist.
Wenige Tage Erholung – langfristige Stabilität
In den ersten Tagen nach dem Eingriff kann das Sehen vorübergehend unschärfer werden – das ist normal und klingt ab. Die Hornhaut braucht einige Wochen zur vollständigen Heilung. Die Stabilisierung der Hornhautform zeigt sich in Kontrolluntersuchungen typischerweise nach drei bis sechs Monaten.
Mögliche Risiken
Vorübergehende Sehverschlechterung
In den ersten Wochen nach dem Eingriff kann die Sehschärfe vorübergehend schlechter werden – das ist Teil des Heilungsprozesses und normalisiert sich.
Heilungsschmerzen möglich
Nach der Entfernung des Hornhautepithels (beim Standard-CXL) können die ersten Tage schmerzhaft sein. Schmerzmedikamente und die Schutzlinse lindern dies deutlich.
Infektion sehr selten
Das Infektionsrisiko ist durch konsequente Tropfentherapie und Kontrolltermine sehr gering und gut beherrschbar.
Progression nicht immer stoppbar
In sehr seltenen Fällen schreitet der Keratokonus trotz Behandlung fort. Eine engmaschige Nachsorge erkennt dies frühzeitig und ermöglicht rechtzeitig weitere Maßnahmen.
Was Sie über Risiken wissen sollten
Dr. Luise Weitzdörfer
Mögliche Risiken
Vorübergehende Sehverschlechterung
In den ersten Wochen nach dem Eingriff kann die Sehschärfe vorübergehend schlechter werden – das ist Teil des Heilungsprozesses und normalisiert sich.
Heilungsschmerzen möglich
Nach der Entfernung des Hornhautepithels (beim Standard-CXL) können die ersten Tage schmerzhaft sein. Schmerzmedikamente und die Schutzlinse lindern dies deutlich.
Infektion sehr selten
Das Infektionsrisiko ist durch konsequente Tropfentherapie und Kontrolltermine sehr gering und gut beherrschbar.
Progression nicht immer stoppbar
In sehr seltenen Fällen schreitet der Keratokonus trotz Behandlung fort. Eine engmaschige Nachsorge erkennt dies frühzeitig und ermöglicht rechtzeitig weitere Maßnahmen.
Was Sie über Risiken wissen sollten
Transparente Kosten
Im Preis enthalten: Voruntersuchung mit Hornhauttopographie, Cross-Linking-Behandlung und alle Nachsorgetermine. Bei nachgewiesener medizinischer Notwendigkeit übernehmen einige private Krankenversicherungen die Kosten – bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Versicherung. Gesetzliche Krankenkassen erstatten Cross-Linking in der Regel nicht.
Ab 1.290 €
Transparente Kosten
Keratokonus-Behandlung bei VISUS ONE
Im Preis enthalten: Voruntersuchung mit Hornhauttopographie, Cross-Linking-Behandlung und alle Nachsorgetermine. Bei nachgewiesener medizinischer Notwendigkeit übernehmen einige private Krankenversicherungen die Kosten – bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Versicherung. Gesetzliche Krankenkassen erstatten Cross-Linking in der Regel nicht.
Ab 1.290 €
Dr. Luise Weitzdörfer
Ophthalmologin bei VISUS ONE
Häufige Fragen zum Keratokonus
Keratokonus ist eine nicht entzündliche Erkrankung der Hornhaut, bei der sich diese progressiv ausdünnt und kegelförmig nach vorne wölbt. Die veränderte Hornhautform führt zu zunehmend unregelmäßiger Kurzsichtigkeit, Astigmatismus und verzerrtem Sehen, das sich mit normalen Brillen oft nicht mehr ausreichend korrigieren lässt. Die Erkrankung beginnt häufig in der Pubertät oder im frühen Erwachsenenalter.
Die Diagnose erfolgt durch eine Hornhauttopographie und -tomographie – moderne bildgebende Verfahren, die die genaue Form, Krümmung und Dicke der Hornhaut in hoher Auflösung darstellen. In Frühstadien ist der Keratokonus oft nur durch diese speziellen Messungen erkennbar – daher ist die gezielte Untersuchung bei Verdacht besonders wichtig.
Das Corneal Cross-Linking ist ein minimalinvasives Verfahren, das die Kollagenfasern der Hornhaut chemisch miteinander vernetzt und dadurch die biomechanische Stabilität der Hornhaut deutlich erhöht. Durch die Kombination von Riboflavin-Augentropfen und UV-A-Bestrahlung entsteht eine verstärkte Vernetzung, die das Fortschreiten des Keratokonus stoppt oder erheblich verlangsamt.
Das primäre Ziel von Cross-Linking ist es, das Fortschreiten des Keratokonus zu stoppen – nicht, die Sehschärfe zu verbessern. Bei einigen Patientinnen und Patienten kommt es nach der Behandlung jedoch zu einer leichten Abflachung der Hornhaut und damit zu einer gewissen Sehverbesserung. Für eine gezielte Sehkorrektur nach erfolgreicher Stabilisierung stehen separate Verfahren zur Verfügung.
Die Kosten für Cross-Linking beginnen bei VISUS ONE ab 1.290 € pro Auge. Im Preis enthalten sind Voruntersuchung, Behandlung und alle Nachsorgetermine. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht. Einige private Krankenversicherungen erstatten das Verfahren bei nachgewiesener Progression.
Ja – nach abgeschlossener Heilung (in der Regel nach sechs bis acht Wochen) können Sie wieder Kontaktlinsen tragen. Bei Keratokonus sind formstabile oder skleral angepasste Kontaktlinsen oft die beste Option für eine optimale Sehkorrektur, da diese die unregelmäßige Hornhautform ausgleichen können.
So früh wie möglich – das ist die klare Empfehlung. Cross-Linking kann nur das stoppen, was noch vorhanden ist. Je mehr Hornhautform und Sehvermögen bereits verloren gegangen sind, desto weniger lässt sich erhalten. Wenn Sie unter zunehmendem Sehverlust, häufig wechselnden Brillenstärken oder einer bereits bekannten Keratokonus-Diagnose leiden, sollten Sie zeitnah eine spezialisierte Voruntersuchung in Anspruch nehmen.
Keratokonus ist eine nicht entzündliche Erkrankung der Hornhaut, bei der sich diese progressiv ausdünnt und kegelförmig nach vorne wölbt. Die veränderte Hornhautform führt zu zunehmend unregelmäßiger Kurzsichtigkeit, Astigmatismus und verzerrtem Sehen, das sich mit normalen Brillen oft nicht mehr ausreichend korrigieren lässt. Die Erkrankung beginnt häufig in der Pubertät oder im frühen Erwachsenenalter.
Die Diagnose erfolgt durch eine Hornhauttopographie und -tomographie – moderne bildgebende Verfahren, die die genaue Form, Krümmung und Dicke der Hornhaut in hoher Auflösung darstellen. In Frühstadien ist der Keratokonus oft nur durch diese speziellen Messungen erkennbar – daher ist die gezielte Untersuchung bei Verdacht besonders wichtig.
Das Corneal Cross-Linking ist ein minimalinvasives Verfahren, das die Kollagenfasern der Hornhaut chemisch miteinander vernetzt und dadurch die biomechanische Stabilität der Hornhaut deutlich erhöht. Durch die Kombination von Riboflavin-Augentropfen und UV-A-Bestrahlung entsteht eine verstärkte Vernetzung, die das Fortschreiten des Keratokonus stoppt oder erheblich verlangsamt.
Das primäre Ziel von Cross-Linking ist es, das Fortschreiten des Keratokonus zu stoppen – nicht, die Sehschärfe zu verbessern. Bei einigen Patientinnen und Patienten kommt es nach der Behandlung jedoch zu einer leichten Abflachung der Hornhaut und damit zu einer gewissen Sehverbesserung. Für eine gezielte Sehkorrektur nach erfolgreicher Stabilisierung stehen separate Verfahren zur Verfügung.
Die Kosten für Cross-Linking beginnen bei VISUS ONE ab 1.290 € pro Auge. Im Preis enthalten sind Voruntersuchung, Behandlung und alle Nachsorgetermine. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht. Einige private Krankenversicherungen erstatten das Verfahren bei nachgewiesener Progression.
Ja – nach abgeschlossener Heilung (in der Regel nach sechs bis acht Wochen) können Sie wieder Kontaktlinsen tragen. Bei Keratokonus sind formstabile oder skleral angepasste Kontaktlinsen oft die beste Option für eine optimale Sehkorrektur, da diese die unregelmäßige Hornhautform ausgleichen können.
So früh wie möglich – das ist die klare Empfehlung. Cross-Linking kann nur das stoppen, was noch vorhanden ist. Je mehr Hornhautform und Sehvermögen bereits verloren gegangen sind, desto weniger lässt sich erhalten. Wenn Sie unter zunehmendem Sehverlust, häufig wechselnden Brillenstärken oder einer bereits bekannten Keratokonus-Diagnose leiden, sollten Sie zeitnah eine spezialisierte Voruntersuchung in Anspruch nehmen.